Teilnehmer
Projekt:
Die Fischer von Helgoland
Gruppe: Jül mit Frau Schulin
Pädagogen: Chrstiane Dorff, Torsten Böhm
Spielzeit: 2012-2013

Die Fischer der Insel Helgoland fahren wie eh und je mit ihren Booten aufs weite Meer hinaus, um reiche Beute zu machen. Doch unvermittelt zieht ein schwerer Sturm herauf. Die Boote kentern, die Fischer aber können sich gerade noch an einer Planke retten: "Rettet uns! Rettet uns, sonst sind wir verloren, wir stecken im Wasser schon bis zu den Ohren!". Als eine Robbe die Fischer rufen hört, hilft sie ihnen und taucht mit den Fischer hinab in die Tiefe des Ozeans, wo sie ein großes Abenteuer bestehen müssen.
Neben der Geschichte beschäftigen wir uns im Theaterspiel und der ästhetischen Arbeit mit dem Element und Thema W A S S E R: W asser, fließt uns zu als Segen, A  lles tragend, lebend Gut, S  trömst durch viele Adern, Wege, S  endest dich in Fluss und Flut. E  rst durch dich entsteht hier Leben, R  ein und klar soll ’s dich stets geben! Wasser ist Leben Wasser ist kalt Wasser ist warm Wasser ist weich Wasser ist hart Wasser ist flüssig Wasser ist leicht Wasser ist schwer Wasser ist tief Wasser ist flach Wasser ist blau Wasser ist grün Wasser ist klar Wasser ist trübe Wasser ist wichtig Wasser ist natürlich Wasser erzählt Geschichten

Erlebnisbericht

Als Praktikantin der ATZE Theaterpädagogik habe ich die letzten Wochen das Projekt „Die Fischer von Helgoland“ begleitet.

Als ich bei den letzten Proben dabei war, haben alle Kinder mit viel Spaß gut mitgearbeitet. Sie waren natürlich auch ein bisschen unruhig, aber haben trotzdem alles gemacht, was sie sich vorgenommen hatten.

Am 15. Mai habe ich dann auch die Aufführung beim Festival auf der Studiobühne im ATZE Musiktheater gesehen. Ich fand es sehr schön. Die Geschichte war ganz interessant und ich habe die Aufführung aufmerksam verfolgt. Die Kinder haben es wirklich sehr gut gemacht. Nach dem Stück habe ich mit ein paar Kindern geredet. Sie waren sehr froh über das, was sie geleistet haben.

Am letzen Termin in der Schule waren die Kinder sehr traurig darüber, dass dieses Projekt jetzt vorbei ist. Ich fand es auch ein bisschen traurig, weil es ganz schön war, mit diesen Kindern zusammen zu arbeiten, sie waren sehr lieb. An diesem Tag haben die Kinder auch noch einmal ihre Meinung zu dem Projekt und dem Theaterstück gesagt.

Es gab viele verschiedene Antworten, aber hauptsächlich fanden alle Kinder es toll, ein Theaterstück vorzuspielen. Diese Erfahrung, ein Theaterstück zu machen und es vor den Eltern zu präsentieren, fanden alle Kinder super. Sie fanden es auch großartig, vor einem großen Publikum aufzutreten, nur manche Kinder waren sehr nervös.

Die Kinder haben auch erzählt, was die Eltern dazu gesagt haben: „ Meiner Mutter hat das Theaterstück gefallen, sie war auch sehr Stolz auf mich, und das macht mich froh.“ „ Meine Eltern haben gesagt, dass wir es sehr schön gemacht haben, und mir selbst hat es auch sehr gefallen, es war schön, ein Publikum zu haben.“

Die Jungs haben eindeutig gesagt, was ihnen am Besten an dem Stück gefallen hat: das Ungeheuer zu sein. Für die Jungs war es schön und lustig sich unter der Decke zu verstecken und laut brüllen zu können. Ein Junge musste ganz alleine einen Zauberspruch sagen, er meinte, dass er sehr nervös war, es alleine zu tun, aber es war ganz toll, so ein wichtiger Teil des Stückes zu sein.

Die Mädchen fanden andere Sachen schön. Sie fanden es interessant, die Fische zu sein und die Wellen zu machen.

Für alle war es schön, etwas Neues zu lernen. Sie würden sehr gerne wieder so ein Theaterprojekt machen, um es beim nächsten Mal noch besser zu machen. Einige Kinder wünschten sich allerdings, wenn man die Proben und Vorbereitung öfter getrennt macht, Jungs getrennt von Mädchen. Dann ist alles ruhiger und man kann sich besser konzentrieren.

Elina, Schülerpraktikantin







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